Baum des Jahres 2013 |
Der Wildapfel (Malus sylvestris)
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Der Wildapfel, aufgrund der harten und herb
schmeckenden Früchte auch Holzapfel genannt, ist sehr selten, obwohl er
eigentlich überall in Europa gedeihen kann. Dies liegt wohl auch daran,
dass er kaum eine wirtschaftliche Bedeutung hatte und nie speziell
gepflegt oder gefördert wurde.
Er wird neben Holzapfel auch Wilder Apfelbaum oder Johannisapfelbaum genannt. Die Früchte sind nur gedörrt oder gekocht essbar. Wenn überhaupt, findet man ihn nur an Waldrändern und in Gehölzinseln außerhalb des Waldes. |
Die Bedeutung des heimischen Wildapfels (Malus
sylvestris) bei der Entstehung unserer Kulturäpfel ist umstritten. Man
vermutet mittlerweile, dass asiatische Wildapfelarten (Malus sieversii)
dabei eine größere Rolle gespielt haben. 875 Wildapfelbäume wurden vom Forst im Bereich des Messeler Hügellandes dieses Jahr gepflanzt. Hier ist eines der Bäumchen mit einem Verbissschutz zu sehen, das im Bereich der Sandkaute gesetzt wurde. |
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Es ist sehr schwierig, den Holzapfel von verwilderten Formen der Kulturäpfel zu unterscheiden. Dazu kommt, dass Kulturäpfel häufig verwildern und mit Wildformen Bastarde bilden. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sind die Blätter. Die Blätter des Wildapfels weisen im Gegensatz zum Kulturapfel keine oder nur eine äußerst geringe Behaarung auf. | |
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